Am 19. November findet in München zum zweiten Mal das Event #AudiForFuture statt – ein exklusives Dinner mit anschließender Party.  Venturate hat vorab mit dem Veranstalter Christoph Herzog und dem Audi-Vertriebschef Alexander Schuhmacher gesprochen.

Venturate: Für all diejenigen, die #AudiForFuture noch nicht kennen: Welches Konzept steht hinter dem Event?

Christoph Herzog: Wir bereichern die deutsche Start-up Szene um ein innovatives Veranstaltungsformat: #AudiForFuture – CEO meets Start-up. Zuerst bringen wir im Rahmen eines illustren Dinners 35 Top-CEOs mit 35 spannenden Start-up Gründern zusammen. Die beiden Gruppen können sich dann in aller Ruhe bei einem 4-Gang Menü und einem Gläschen Rotwein über spannende Digitalisierungstrends, wie auch Kooperations- und Exit-Möglichkeiten austauschen.

Alexander Schuhmacher: … und im Anschluss laden wir weitere 350 Start-up Gründer, Blogger, Investoren und kreative Vordenker – also innovative Menschen, die unsere Zeit momentan so spannend gestalten – zu einer großen AudiForFuture-Night ein.

Venturate: Der Name verleitet zu der Frage: In welcher Rolle steht Audi bei diesem Event?

Alexander Schuhmacher: Audi ist eine progressive Marke und wir beschäftigen uns aktiv mit Innovations-Themen aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Vielfältigkeit und der interdisziplinäre Austausch sind für uns wichtige Grundvoraussetzungen, um Innovationen voranzutreiben. Daher sucht Audi stets neue Wege, um den Dialog mit den Vordenkern der unterschiedlichsten Disziplinen zu fördern. Wir sehen uns bei diesem Event in der Rolle des Hauptsponsors und Co-Gastgebers, der eine Gelegenheit zum Austausch für progressive und visionäre Macher schafft – weil wir an die Kraft des Dialoges glauben.

Christoph Herzog: Genau deshalb stand auch fest, dass bei dieser Veranstaltung nicht nur Car-Guys teilnehmen sollen. Vielmehr zeigt uns die Digitalisierung ja wunderbar, wie Branchen, die vorher kaum gegenseitige Berührungspunkte hatten, auf einmal zu Partnern werden können – und dadurch komplett neue Geschäftsmodelle entstehen. Daher haben wir gezielt keinen Branchenfokus eingeführt, sondern freuen uns auf interessante Entscheider quer durch alle Branchen und Themenfelder.

Venturate: Bereits im Mai diesen Jahres fand AudiForFuture zum ersten Mal statt: Wie war das Feedback von Seiten der Teilnehmer?

Christoph Herzog: Das Feedback war hervorragend! Schon während der Veranstaltung haben uns viele CEOs auf eine Folgeveranstaltung angesprochen, die eigentlich erst lose für nächstes Jahr angedacht war. Dank soviel Zuspruch aus Deutschlands Vorstandsetagen freuen wir uns aber sehr über die Möglichkeit, noch in diesem Jahr eine zweite #AudiForFuture-Veranstaltung auf die Beine zu stellen!

Venturate: Gibt es eine nette Anekdote vom letzten Mal, die besonders in Erinnerung geblieben ist?

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Christoph Herzog, Veranstalter von #AudiForFuture

Christoph Herzog: Absolut! Wir hatten bei der Planung immer die Idee im Kopf, einen digital-kritischen CEO auf unserer Veranstaltung zu integrieren. So haben wir uns über die Zusage von Wolfgang Grupp, dem Gründer von TRIGEMA, sehr gefreut! Er ist eine Persönlichkeit, die mit ihrem unternehmerischen Mut inspirierend für die teilweise gegensätzliche Start-up Szene sein kann. Nach seinen anfänglichen Zweifeln, ob er überhaupt in diese Runde passe („er sei ja nur ein langweiliger Mittelständer, der es sich zum Ziel gesetzt hat, nicht mehr zu wachsen“) sagte Wolfgang Grupp schließlich mit einem kurzen Brief zu – geschrieben auf einer Schreibmaschine. Letztlich hatte er einen schönen Abend, war für zahlreiche Gespräche offen und hat sich alle Ideen und Konzepte gespannt angehört. Sein Dankestext für die Einladung zu dem Event kam am nächsten Tag prompt – per E-Mail! Es habe ihn sehr gefreut, so viele junge, motivierte Unternehmer kennenlernen zu dürfen und Ideen zu erfahren, an die er nie gedacht hätte. Ein wirklich interessanter und vor allem interessierter Gesprächspartner!

Venturate: Was lief besonders gut bei der letzten Veranstaltung im Mai? Was wird im November anders und wieso?

Christoph Herzog: Besonders gut kamen bei der letzten Veranstaltung unsere „Speed Dating“-Elemente während des Dinners an. Nach jedem der vier Gänge rutschte die Start-up Seite unserer Tafel fünf Stühle weiter. So hatten die Gründer am Ende des Dinners die Chance mit fast jedem CEO ein persönliches Gespräch zu führen. Wir integrieren daher auch keine Reden während des gesamten Events, sondern lassen unsere Gäste einfach face-to-face aufeinander los.

Venturate: Wo und in welchem Rahmen findet AudiForFuture im November statt?

Christoph Herzog: Wir haben weder Kosten noch Mühen gescheut, erneut eine sehr coole Location in der Innenstadt zu scouten. Auch dieses Mal fiel die Wahl auf eine ehemalige Lager- und Werkstatthalle, die wir für diesen einen Abend umgestalten werden. Mehr wird dazu aber noch nicht verraten! Ihr dürft gespannt sein, was wir uns dieses Mal wieder Neues haben einfallen lassen!

Venturate: Auf welche CEOs können sich die ausgewählten Start-ups dieses Jahr beim Dinner freuen?

Christoph Herzog: Alle dürfen wir natürlich noch nicht verraten, aber wir freuen uns auch dieses Mal wieder auf wichtige Vertreter der deutschen Business-Welt. Unsere Gäste werden u.a. Donata Hopfen (Vorsitzende der Geschäftsführung der BILD-Gruppe), Bruno Sälzer (CEO Bench International), Heiko Hubertz (Gründer Bigpoint), Dr. Rudolf Staudigl (CEO Wacker Chemie), Karl Pall (Director Google Deutschland), Ivo Körner (Vorstand IBM), Oliver Kastalio (CEO Rodenstock), Dirk Ströer (Ströer Außenwerbung) oder auch Thomas de Burh (Managing Director Twitter Deutschland) sein. Übrigens wird auch Venturate Co-Founder René Seifert am Dinner teilnehmen.

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Alexander Schuhmacher, Audi-Vertriebschef

Alexander Schuhmacher: Hier kommt uns entgegen, dass sich das Format bereits herumgesprochen hat und wir von vielen CEOs sogar auf eine Teilnahme angesprochen werden!

Venturate: Was sind die Kriterien für die Teilnahme der Start-ups und wie läuft der Bewerbungsprozess ab?

Alexander Schuhmacher: Bewerben kann sich jedes interessierte Start-up zum Beispiel über Venturate. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Start-up mit einer spannenden Idee noch in den Kinderschuhen steckt oder schon mit mehreren Millionen finanziert ist. Am Ende des Tages wollen wir eine unterhaltsame, kompetente und vor allem inspirierende Runde an einer langen Tafel sitzen haben, die sich auf Augenhöhe miteinander austauschen kann.

Venturate: Nach dem Dinner gibt es die AudiForFuture-Night – wie darf man sich das vorstellen?

Alexander Schuhmacher: Hier laden wir weitere junge Macher zu einer exklusiven Party ein, um sich untereinander zu vernetzen – oder bei Drinks und guter Musik einfach einen entspannten Abend zu verbringen.

Venturate: Wie kommt man an Karten für diese anschließende Party?

Christoph Herzog: Die Karten hierfür sind limitiert und eigentlich nur auf persönliche Einladung erhältlich. Dank Audi haben wir aber nochmal 80 Plätze freigemacht, für die man sich auf unserer Homepage akkreditieren kann.

Venturate: Besten Dank für das Gespräch!

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