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Crowdlending als flexible Ergänzung zum Tagesgeldkonto

Über die geringen Zinsen auf klassische Sparanlagen ärgert sich wohl jeder. Früher wurde das Gehalt einfach auf einem Festgeld- und einem Tagesgeldkonto geparkt, noch ein kleiner Teil in den gut verzinsten Bausparvertrag geschoben, und die Welt war in Ordnung. Drei bis fünf Prozent Zinsen gab es auf das Sparbuch und den Bausparer, den man am Ende nicht unbedingt zum Immobilienkauf nutzen musste. Weniger warf das Tagesgeldkonto ab, aber dafür war das Geld auch flexibel verfügbar.

Das heutige Anlegerdilemma aus niedrigen Zinsen auf weitgehend sichere Geldanlagen und mehr Renditechancen bei höherem Risiko und dabei relativ unflexiblen Investitionsmöglichkeiten lässt reihenweise ratlose Gesichter zurück. Vor allem die Flexibilität ist es, die viele Deutsche schätzen und sie vor langfristigen Kapitalanlagen in Aktien, Investmentfonds und ähnlichem zurückschrecken lässt. Liegt das Geld erst einmal jahrelang fest und verliert vielleicht durch einen Börsenrutsch zwischenzeitlich an Wert, dann sind starke Nerven und ein langer (Anleger-)Atem vonnöten.

Crowdlending fast so flexibel wie Tagesgeld, dabei aber deutlich renditestärker

Einen Weg aus dieser misslichen Lage kann dabei das Crowdlending als ergänzende Geldanlage bieten. Wer wiederkehrend einen Teil seines Sparguthabens in die wechselnden Kreditprojekte auf der Crowdlending-Plattform kapilendo investiert, kann von deutlich höheren Zinsen im Vergleich zu den klassischen Sparanlagen oder Tagesgeldkonten profitieren.

Auch das wichtige Thema Flexibilität kommt beim Crowdlending auf kapilendo nicht zu kurz. Denn das investierte Kapital liegt beim Crowdlending nicht jahrelang fest. Alle drei Monate überweist kapilendo den Anlegern Zinsen und einen Tilgungsanteil. Das heißt, auch bei über drei Jahren Laufzeit für einen Unternehmenskredit gibt es ständige Geldrückflüsse an die Investoren.

Dadurch verringern sich auch die Folgen eines möglichen Zahlungsausfalls des Kreditnehmers. Kommt es nach zwei von insgesamt drei Jahren Laufzeit zu Zahlungsstörungen, ist der größte Teil des Crowdlending-Kredits zzgl. Verzinsung bereits an die Anleger zurückgeflossen. Aus diesem Grund ist es auch ratsam, seine Investitionen breit über mehrere Kreditprojekte zu streuen, um ein Klumpenrisiko zu vermeiden. So können Zahlungsstörungen in einem Kreditprojekt durch die stetigen Rückzahlungen anderer Kreditprojekte kompensiert und dabei noch immer ein höherer Durchschnitsszins als auf dem Tagesgeld generiert werden.

Anlagestrategien beim Crowdlending überflügeln Tagesgeldrenditen

Eine Rolle spielt hierbei die Risikoeinstufung des Kreditnehmers. Ein schlechteres Bonitätsrating ermöglicht höhere Zinseinkünfte, schließt aber eine Zahlungsstörung des Kreditnehmers eben nicht völlig aus. Manche Empfehlungen raten denn auch dazu, einen Mix aus Kreditprojekten mit unterschiedlicher Bonität zusammenzustellen. Crowdlending-Projekte mit hohem Rating sollten diesen Empfehlungen zufolge gemessen an ihrer Anzahl dominieren und dürfen auch gern mit höheren Geldbeträgen bedacht werden. Risikoreichere Kreditprojekte sollten demzufolge einen geringeren Anteil ausmachen und mit kleineren Beträgen finanziert werden. Im Optimalfall treiben diese dann die Gesamtrendite in die Höhe, im Falle einer Zahlungsstörung werden sie durch die bonitätsstarken Projekte mehr als ausgeglichen.

Die ganz Mutigen verfahren sogar nach der Strategie, nur in die risikoreichsten Projekte zu investieren. Datenauswertungen der US-amerikanischen Crowdlending-Plattform Lending Club haben gezeigt, dass Privatanleger mit so aufgestellten Portfolien im Durchschnitt die höchsten Renditen erzielt hatten. Zwar mussten Anleger mit dieser Strategie auch mehr Kreditausfälle verkraften, aber in der Schlussrechnung übertrafen sie die Renditen der ausgeglichen anlegenden und der sicherheitsorientierten Investoren.

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