Christoph Haberl, Gründer und Geschäftsführer der Haberl Vitaminbars & Trading GmbH

Fast good food – der mischbar-Gründer Christoph Haberl im Interview

Christoph Haberl, der gemeinsam mit seiner Frau Betty die mischbars in Nürnberg und Regensburg betreibt, sprach mit uns über die laufende Crowdinvesting-Kampagne ihrer Haberl Vitaminbars & Trading GmbH und wie sie vor zehn Jahren zum Trendsetter in Sachen fast good food wurden. 

Das Projekt „mischbar: Genieß dich glücklich!“ ist nach einer Woche mit 234.200 € schon zu über 234 % finanziert und damit bereits erfolgreich.

Gesetzlicher Warnhinweis: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

 

kapilendo: Herr Haberl, danke, dass Sie sich für ein Interview mit uns Zeit genommen haben, obwohl Sie vier Geschäfte führen und weitere Expansionen vorantreiben.

Christoph Haberl: Das ist doch selbstverständlich! Ich freue mich schließlich über die tolle positive Resonanz seit Beginn der Kampagne.

kapilendo: Unsere Anleger investieren in die Haberl Vitaminbars & Trading GmbH, lesen jedoch auf der Kampagnenseite meist von mischbar. Können Sie unseren Anlegern noch einmal erklären, wie das zusammenhängt?

Ausgefallene Design-Ideen gehören zum mischbar-Konzept
Ausgefallene Design-Ideen gehören zum mischbar-Konzept

Christoph Haberl: Der Name „mischbar“ stand zur Zeit der Firmengründung der GmbH im Jahr 2007 noch nicht fest. Das Konzept, gesunde Speisen und Getränke anzubieten und in den Läden auch Handelsware wie Tees, Kaffeebohnen, Chai und auch schöne Dekoartikel zu verkaufen war aber von Anfang an klar. Daher auch die Bestandteile „Vitaminbars“ und „Trading“. Dass die Läden schließlich „mischbar“ getauft wurden, ist einem netten Abend mit Freunden entsprungen – immerhin ist bei uns alles mischbar!

kapilendo: In der Kampagne klingt ja bereits an, dass Sie die Idee zur Eröffnung der mischbar in Australien hatten. Können Sie uns noch einmal die Geschichte dahinter erzählen, wie es genau dazu kam? Und wie sie dann – zurück in Deutschland – vorgegangen sind?

Christoph Haberl: Ich wollte mir ganz bewusst vor meiner Diplomarbeit den einjährigen Aufenthalt in Australien verwirklichen, um mir im Klaren darüber zu werden, wo meine „Reise“ nach dem Studium hingehen soll. Davor hatte ich bereits meine Bankausbildung abgeschlossen und wollte Berufserfahrung im Ausland sammeln. Die vielen Eindrücke dort haben mir gezeigt, wofür ich mich wirklich begeistern kann. Das war einfach gesunde, frische und leckere Küche – einfach verfügbar! Zurück in Deutschland war mir schnell klar, dass das hier eine riesige Marktlücke ist.

kapilendo: Der Markt, auf dem Sie sich etabliert haben, ist sehr interessant. Fast good Food. Können Sie uns sagen, inwiefern sich hier eine Entwicklung vollzogen hat in den letzten 10 Jahren, in denen Sie die mischbar betreiben?

Natürlich gehören auch frische Smoothies zum Angebot
Natürlich gehören auch frische Smoothies zum Angebot

Christoph Haberl: Das Bewusstsein der Menschen für gesunde Ernährung hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Trotzdem soll und muss es nach wie vor schnell gehen. Es ist aber nicht mehr egal, woher die Produkte stammen und was die Inhaltsstoffe sind. Wir wollen uns mit dem, was wir zu uns nehmen, etwas Gutes tun. Auch die steigende Anzahl an Unverträglichkeiten, hervorgerufen durch stark industriell verarbeitete Lebensmittel, haben dazu geführt, dass viel genauer darauf geachtet wird, was man zu sich nimmt. Wir sind da mit unseren Gästen „gewachsen“ und haben permanent daran gearbeitet, den verschiedenen Bedürfnissen gerecht zu werden.

kapilendo: Können Sie uns noch einmal sagen, was die mischbar besonders auszeichnet? Wie möchten Sie sich in Zukunft weiterhin von der Konkurrenz abheben?

Genieß dich glücklich!
Genieß dich glücklich!

Christoph Haberl: Wir sind professionell in dem was wir machen, aber auch nach wie vor familiär. Uns ist es wichtig, einen großen und treuen Kreis an Stammkunden zu haben, die uns mehrmals die Woche besuchen. Sie sind das Herz des Ganzen und spornen uns immer wieder an, am Ball zu bleiben. Wir können sehr schnell auf Wünsche reagieren und kümmern uns persönlich um die Weiterentwicklung des Konzepts. Die Atmosphäre, die wir für unsere Gäste erschaffen, ist nicht kühl und unpersönlich, sondern dominiert von natürlichen Materialien. Auch wenn es bei uns schnell geht, soll der Gast das Gefühl von Gemütlichkeit und Entschleunigung verspüren. Daher unser Claim: „Genieß‘ Dich glücklich!“

kapilendo: Wie entwickeln Sie neue Rezepte und wo holen Sie sich die Inspiration für Neues her, z.B. die neuen Veggi Bowls?

Christoph Haberl: Das ist ganz unterschiedlich. Mal ist es ein Rezept, das wir irgendwo aufgeschnappt haben und daran basteln, mal ist es ein tolles Gericht, das wir von einer Reise mitbringen. Beispielsweise durften meine Frau und ich bei einem Besuch in Kambodscha den Köchen über die Schulter schauen. Sowas ist spannend und sehr inspirierend. Und natürlich recherchieren wir auch z.B. in Foodblogs, um die neuesten Einflüsse und Trends aufzuspüren.

Veggie-Bowls für den gesunden Pausensnack
Veggie-Bowls für den gesunden Pausensnack

kapilendo: Sie planen den Ausbau der Filiale am Hauptmarkt und die Eröffnung einer weiteren Filiale in Nürnberg. Wie sind hier die weiteren zeitlichen Schritte geplant?

Christoph Haberl: Der Bauantrag für die Erweiterung am Hauptmarkt ist eingereicht und wir planen mit dem Beginn der Umbauarbeiten Anfang des kommenden Jahres. Der Zeitpunkt ist ideal, um dann mit der größeren Fläche und den neuen Konzeptbausteinen in die starke Saison zu starten. Für die weitere Filiale sind wir aktuell in Gesprächen bezüglich des Standorts. Da gibt es sehr interessante konkrete Optionen.

kapilendo: Wie kam es denn zu der Eröffnung eines Standortes in Regensburg?

Christoph Haberl: Wir waren nach der erfolgreichen Umsetzung der ersten beiden „mischbars“ in Nürnberg bereit, den nächsten Schritt zu gehen. Interessante Anfragen bekamen wir aus vielen Städten, aber uns war es wichtig, einen Standort zu finden, der zum Einen gut frequentiert, aber zum Anderen auch mit einem gewissen Charme versehen ist. In Regensburg hatten wir genau das gefunden. Eine alte, komplett renovierte Schnupftabak-Fabrik mit überdachter Kutschereinfahrt als Terrasse – mitten in der Fußgängerzone der Altstadt. Dieser Manufaktur-Stil und die Lage passten perfekt zur „mischbar“.

kapilendo: Dürfen sich eventuell auch bald Bewohner in anderen Städten über eine mischbar freuen? Wenn nicht, warum?

Christoph Haberl: Wie gesagt, es steht und fällt mit dem richtigen Standort. Aber auch mit einem guten Team! Wir sind einer Expansion in andere Städte grundsätzlich nicht abgeneigt, aber dafür braucht es Menschen, die das Konzept wie wir auch mit Leidenschaft und viel Arbeitseinsatz umsetzen.

kapilendo: Und wie kam es zu der Kooperation mit dem Hotel, in dem Sie eine mischbar betreiben?

mischbar - ein Ambiente zum Wohlfühlen
mischbar – ein Ambiente zum Wohlfühlen

Christoph Haberl: Der Betreiber des Hotels war bereits Stammkunde in der „mischbar“ und suchte für die Gastronomieeinheit einen passenden Partner, von dem er überzeugt ist. Das Hotel legt ebenso wie wir viel Wert auf Qualität und ein modernes, aber gemütliches Ambiente. Damit ergänzen wir uns perfekt und sprechen auch die gleiche Zielgruppe an.

kapilendo: Wie genau gehen Sie denn bei der Standortsuche vor? Wie wählen Sie einen neuen Standort aus?

Christoph Haberl: Entscheidend ist die Lage, die Zielgruppe und die Größe eines Objekts. Wir werden täglich mit frischen Lebensmitteln beliefert, das heißt, die Infrastruktur muss stimmen. Gleichzeitig möchten wir leicht zugänglich für eine breite Laufkundschaft und einen großen Kreis an Stammkunden sein. Unser Angebot spricht eine wachsende Zielgruppe an, für die wir zentral erreichbar sein müssen. Ob in der Innenstadt oder auch – wie bei der zweiten „mischbar“ – zwischen Uni und Bürokomplex.

kapilendo: Sie haben mittlerweile über zehn Jahre Erfahrung in der Gastronomie. Können Sie unseren Anlegern einen Überblick über ihre bisherigen Tätigkeiten geben und erzählen, was Sie aus ihnen gelernt haben?

Christoph Haberl: Ich habe nach meiner Ausbildung zum Bankkaufmann und meinem BWL-Studium bewusst einen Bereich für mich gesucht, in dem ich neben meinem betriebswirtschaftlichen Interesse auch einem „Handwerk“ nachgehen kann. Etwas selbständig aufzubauen reizte mich mehr als ein reiner Büro-Job in einem Konzern. Daher schrieb ich parallel zu meiner Diplomarbeit im Bereich Unternehmensgründung den Businessplan für die erste „mischbar“.

Christoph Haberl mit Mitarbeiterin in seiner mischbar-Filiale in Nürnberg
Christoph Haberl mit Mitarbeiterin in seiner mischbar-Filiale in Nürnberg

Als ehemaliger Leistungsportler mit Begeisterung für gesunde Ernährung war der Schritt in die Gastronomie dann schnell für mich klar. Im Abstand von im Schnitt drei Jahren eröffnete ich jeweils eine weitere Filiale. Was ich aus den letzten zehn Jahren gelernt habe? Mit Disziplin und Spaß an der Arbeit kann man seine Visionen verwirklichen.

kapilendo: Wie sind Sie denn darauf gekommen, eine Finanzierung über die Crowd anzugehen und warum nehmen Sie keinen Bankkredit auf bzw. holen sich einen Investor ins Boot?

Christoph Haberl: Die Crowd-Finanzierung ist einfach eine moderne und zeitgemäße Finanzierungsform, die wir für unser Unternehmen ausprobieren wollten. Wir haben bisher auch ganz klassisch Kredite bei der Bank bedient. Aber die Möglichkeit, mit der Hilfe der Crowd weiter zu wachsen, damit am Ende alle davon profitieren, ist ein spannender Weg, auf den wir uns freuen.

kapilendo: Wie zufrieden sind Sie denn bis jetzt mit dem Verlauf Ihrer kapilendo-Kampagne für die Haberl Vitaminbars & Trading GmbH bzw. mischbar?

Christoph Haberl: Sehr zufrieden! Es ist toll, dass wir bereits so viele Anleger von unserem Konzept überzeugen konnten. Das bestätigt uns auch darin, dass wir mit der „mischbar“ den Nerv der Zeit getroffen haben. Ich bin auf den weiteren Verlauf der Kampagne sehr gespannt!

kapilendo: Und jetzt ganz persönlich: Was ist Ihr Favorit auf der Karte und warum?

Die mischbar als perfekter Ort für den Start in den Tag
Die mischbar als perfekter Ort für den Start in den Tag

Christoph Haberl: Unser Ziegenkäse-Kürbiskern-Salat mit Rucola, Gurken, Paprika und französischem Ziegenfrischkäse. Dazu das sensationelle Kürbiskerndressing und frisches Mehrkornbaguette. Einfach wahnsinnig lecker, weil der Salat so knackig frisch und gleichzeitig cremig nussig ist. Oder auch unser Hähnchencurry mit Zitronengras und Ingwer! Ich hätte da noch so einige, da kann ich mich kaum festlegen.

kapilendo: Herr Haberl, wir danken Ihnen für Ihre Zeit und wünschen Ihnen weiterhin einen erfolgreichen Verlauf der Kampagne.

 

Hier geht´s direkt zur Crowdfinanzierungskampagne „mischbar: Genieß dich glücklich!“ der Haberl Vitaminbars & Trading GmbH.

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