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FinTechs als Arbeitgeber attraktiver als Investmentbanken

FinTechs als Arbeitgeber – das klingt nach der perfekten Mischung aus kreativ-quirliger Start-up-Szene und seriöser Finanzbranche. Nach E-Commerce-Kanälen oder Food-Delivery-Services sind FinTech-Unternehmen die wohl größte und vielversprechendste Gruppe aus dem Start-up-Sektor, der seit Jahren alteingesessene Branchenstrukturen durcheinanderwirbelt. Das Arbeitsumfeld ist dabei so vielfältig wie spannend – und man kann endlich das tun, was jeder gute BWL-Student im ersten Semester bereits augenzwinkernd verinnerlicht hat: „Ich beschäftige mich mit Finanzen und Wirtschaft, weil ich Menschen helfen möchte.“

Uni-Absolventen zieht es zu FinTechs – das Nachsehen haben die Top-Arbeitgeber von früher

Tatsächlich sind viele FinTechs dadurch entstanden, dass sie bessere und kostengünstigere Lösungen für finanzielle Angelegenheiten finden wollten als sie die traditionellen Banken im Angebot hatten. Einfachere Transaktionen, unkomplizierte Kreditanträge, schneller Überblick über die eigenen Kontobewegungen, und das alles möglichst ohne jährliche Grundgebühren in dreistelliger Höhe und Zusatzkosten für jeden Kontoauszug oder die Benutzung einer PIN-Eingabe – das sind die Gründe für zahlreiche Neuentwicklungen aus dem FinTech-Sektor.

Angestoßen wurden diese Innovationen nicht selten von Vertretern aus ebenjener Finanzbranche, die um die Rückständigkeit und Kundenunfreundlichkeit wussten und den diagnostizierten Veränderungsbedarf selbst in Angriff nahmen. Deshalb lockt der FinTech-Sektor auch jene, die ihr Auskommen bereits in Führungsetagen von Banken, Unternehmensberatungen oder Wirtschaftsprüfungskanzleien gefunden haben. Mittlerweile klagen selbst große Investmentbanken und die Top-Berater von McKinsey und Co. über den Mangel an Bewerbern, die sich jetzt lieber im flexibleren und weniger steifen FinTech-Bereich umsehen.

FinTechs bieten vielfältige Jobs und Betätigungsfelder

Doch nicht nur für solche High Potentials haben die FinTechs als Arbeitgeber viel zu bieten. Wer sich schon mal auf den Homepages der örtlichen Banken und Sparkassen umgesehen hat, der stößt meist auf ein Wust aus unübersichtlichen Einstiegspunkten und Verlinkungen. Von Ästhetik, Design und einer verständlichen Bedienführung ist da meist wenig zu sehen. Auch hier machen FinTechs vieles anders und bieten Einstiegschancen für Graphiker, Texter und Designer.

Um die FinTech-Produkte an die Frau und den Mann zu bringen braucht es kreative Köpfe mit Sinn für Marketing und Werbung, auch und gerade im Online- und Social Media-Bereich. Für Freunde der „trockenen Fachrichtungen“ wie Jura oder Betriebswirtschaftslehre gibt es genauso gut zu tun. Der Finanzmarkt mit seinen Regularien will eingehalten werden – schließlich möchten die FinTechs ja das Vertrauen der Kunden gewinnen, das die Banken oft genug verspielt haben. Dafür braucht es auch „Zahlenmenschen“, die verlässliche Ratingprozesse durchführen und nachvollziehbare Kostenrechnungen erstellen.

Und nicht zu vergessen ist das Rückgrat eines jeden FinTechs – die IT-Abteilung. Ohne sie keine Plattform, kein technischer Support, keine Datensicherheit. Auch hier sind die Spielräume und Arbeitsbedingungen für Programmierer sicher um einiges größer als in etablierten Finanzkonzernen.

Damit verbinden FinTechs wie die Crowdlending-Plattform kapilendo als Arbeitgeber mehrere Vorteile auf sich: Die flachen Hierarchien und kreativen Entfaltungsmöglichkeiten von Start-ups, in denen alle Beteiligten ihre Ideen einbringen können und in denen man noch etwas bewegen kann, und die Seriosität des Finanzsektors, auf dessen zuverlässig und sicher arbeitenden Produkte jeder von uns im Alltag angewiesen ist.

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