Jörg Schwarzrock - Geschäftsführer von JS ContainS GmbH & Store-Anything GmbH

Jörg Schwarzrock im Interview zur aktuellen Crowdfinanzierungskampagne

Jörg Schwarzrock, der Geschäftsführer von JS ContainS und Store-Anything, sprach mit uns über die laufende Crowdinvestment-Kampagne und darüber, was sein Unternehmen von anderen Selfstorage-Anbietern unterscheidet.

Das Projekt „Store-Anything: Mehr lagern, weniger zahlen“ ist nach einer Woche mit 135.300 € schon zu über 90 % finanziert.

Falls Sie weitere Fragen zum Projekt haben, können Sie diese Herrn Schwarzrock gerne auch persönlich stellen. Am 17.03.2017 lädt er Sie um 19:00 Uhr zum Webinar ein. Per Webcam wird er über sein Projekt aufklären.

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Gesetzlicher Warnhinweis: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

 

kapilendo: Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Sie müssen allerhand mit der Planung der neuen Standorte von Store-Anything zu tun haben.

Jörg Schwarzrock: Das stimmt! Ich bin derzeit viel unterwegs. Nach Verhandlungen mit Grundstückseigentümern und Behördengesprächen fehlen jetzt nur noch die Unterschriften unter den Mietverträgen.

kapilendo: Herr Schwarzrock, wie zufrieden sind Sie bis jetzt mit dem Verlauf Ihrer kapilendo-Kampagne für JS ContainS bzw. Store-Anything?

Jörg Schwarzrock: Der Verlauf der Kampagne stimmt mich sehr zufrieden. Innerhalb von einer Woche haben wir die Finanzierungsschwelle von 150.000 € schon fast geknackt. Mittlerweile sind mehr als 130.000 € finanziert. Die Crowdinvestment-Kampagne mit kapilendo war genau der richtige Schritt.

kapilendo: „Selfstorage“, die Mietlagerung, ist vielen in Deutschland noch kein Begriff. Was macht diesen Markt interessant? Warum meinen Sie, dass sich das Konzept auch in Deutschland durchsetzen wird?

Jörg Schwarzrock: Dinge zu lagern ist in Deutschland nichts Neues. Es ist völlig normal, dass man Dachböden, Keller oder Garagen mietet, um sein Eigentum unterzustellen. Eine neue Entwicklung ist jedoch, dass diese traditionellen Lagerformen aufgrund von steigenden Bevölkerungszahlen sowie Wohnraumverdichtung immer mehr verschwinden. Dachböden werden zu Dachgeschosswohnungen ausgebaut. Statt Kellern baut man Tiefgaragen. Hinterhofgaragen müssen weiteren Wohnhäusern weichen. Die Notwendigkeit, Dinge zu lagern, verschwindet natürlich nicht. Für dieses Problem bietet Store-Anything eine Lösung.

Aus den genannten Gründen hat der Selfstorage-Markt in Deutschland bereits ein Volumen von 500 Millionen Euro. Er wächst seit Jahren stetig mit 20 % – 25 %. Doch das Niveau von weiter entwickelten Selfstorage-Märkten wie zum Beispiel Großbritannien ist noch nicht erreicht. Daher kommt es trotz des starken Wachstums zu keinem Verdrängungswettbewerb.

kapilendo: Wie genau positioniert sich Store-Anything in diesem Markt und was zeichnet die Firma besonders aus? Wie möchten Sie sich in Zukunft weiterhin von der Konkurrenz abheben?

Jörg Schwarzrock: Uns zeichnet aus, dass wir die sparsame Seele der Deutschen ansprechen. Wir bieten den Kunden den günstigsten Lagerraum am Markt. Wir konzentrieren uns komplett darauf, Preisführer zu bleiben. Dafür verzichten wir auf teure Zusatzservices. Andere Anbieter decken ein großes Leistungsspektrum ab. Das führt zu hohen Preisen beim Wettbewerb.

Darüber hinaus können unsere Kunden 24 Stunden am Tag mit dem Auto direkt bis an den Container fahren. Dank der Lage in Gewerbegebieten kann man unsere Container als Werkstätten nutzen. Auch das macht unser Angebot einzigartig.

kapilendo: Wie genau war es Ihnen möglich, sich mit Store-Anything einen so deutlichen Preisvorteil zu erarbeiten?

Jörg Schwarzrock: Wir legen Lagerflächen dort an, wo sie sinnvoll sind: in Gewerbegebieten. Dort sind die Mieten niedriger als in Wohngebieten. Für die Container zahlen wir günstige Rahmenpreise. Wir können sie ohne großen Aufwand zur Herrichtung als Lagerraum nutzen. Der Ausbau des Geschäfts ist dadurch mit geringen Investitionen möglich.

Zugangssystem zum Gelände von Store-Anything
Zugangssystem zum Gelände von Store-Anything

Durch schlanke Prozesse und ein sehr einfaches Produkt ohne viele Zusatzleistungen sparen wir eine Menge Geld. Dank der Digitalisierung von Vorgängen wie dem Einlass, der Gewährleistung der Sicherheit auf dem Gelände oder der Stromabrechnung können wir unser Team klein halten und einen bis zu 80 % günstigeren Preis als der Wettbewerb bieten.

kapilendo: Fünf neue Storage-Parks in einem Jahr eröffnen: Das ist ein ambitionierter Plan. Erklären Sie unseren Anlegern doch einmal, wie das überhaupt zu schaffen ist.

Jörg Schwarzrock: Den Eröffnungsprozess haben wir jetzt schon mehrmals vollzogen. Bei der Planung des Blaupausen-Standorts Berlin Süd wurde alles genau organisiert und dokumentiert. Die dort erprobten Verfahren erlauben uns das effiziente Ausrollen weiterer Standorte. Dank eines vergrößerten Teams können wir nun auch mehrere neue Selfstorage-Parks parallel aufziehen.

kapilendo: Wie genau kann man sich den Ablauf des Aufbaus eines neuen Standortes vorstellen?

Jörg Schwarzrock: Zunächst müssen wir ein geeignetes Grundstück finden. Wir schauen nach gut angebundenen Gewerbegebieten in sicherer Lage. Danach führen wir Verhandlungen mit Eigentümern und holen Genehmigungen von den zuständigen Behörden ein. Im Anschluss an die Unterschrift unter den Mietvertrag muss gegebenenfalls noch der Boden planiert werden. Mehr ist nicht nötig, um die Container aufstellen zu können.

Aufstellung eines Containers von JS ContainS in einem Storage-Park von Store-Anything
Aufstellung eines Containers von JS ContainS in einem Storage-Park von Store-Anything

Unser Großhändler und unser Logistikpartner Herrmann & Wittrock ist deutschlandweit vertreten. Wir können daher im ganzen Land Standorte zu den gleichen, günstigen Konditionen eröffnen.

kapilendo: Sie haben mehrere Jahre Erfahrung in der Selfstorage-Branche. Können Sie unseren Investoren einen Überblick über ihre bisherigen Tätigkeiten geben und erzählen, was Sie aus ihnen gelernt haben?

Jörg Schwarzrock: Im Jahr 2014 haben ein Mitgründer und ich Store-Anything als Startup gegründet. Damals standen wir an der Spitze der Innovation. Die gesamte Servicekette von der Abholung über die Einlagerung bis zur Lieferung wurde von uns übernommen. Zusammen mit zwei Forschungsinstituten entwickelten wir eine Software zur stundengenauen Lieferung in Ballungsgebieten. In dieser Zeit konnten wir beste Kontakte zu Logistikunternehmen knüpfen.

Wir machten die Erfahrung, dass man im deutschen Markt Zusatzleistungen schätzt. Die Zahlungsbereitschaft ist jedoch gering. Unser Kundenstamm kam dementsprechend hauptsächlich aus dem Ausland. Die deutschen Kunden fragten hingegen immer wieder nach einem günstigeren Produkt. Konsequenterweise haben wir daraufhin unser Konzept so vereinfacht, dass wir diese niedrigen Preise anbieten konnten.

kapilendo: Nach welchen Kriterien entscheiden Sie sich für einen neuen Standort?

Jörg Schwarzrock: Da unsere Kunden ihren Container problemlos mit dem Auto erreichen wollen, muss das Grundstück sehr gut angebunden sein. Gewerbegebiete sind infrastrukturell perfekt erschlossen. Dies erleichtert auch die LKW-Anlieferung der schweren Stahlcontainer. Der 24-Stunden-Zugang muss ebenfalls gewährleistet sein. Ein großes Gelände ist wichtig, damit die vielen Containern Platz finden.

Planung eines neuen Standorts von Store-Anything
Planung eines neuen Standorts von Store-Anything

Wichtig ist auch die Bevölkerungsstruktur der angrenzenden Städte. Wohnen in der Umgebung viele junge Menschen, die häufig umziehen, vergrößert das unseren Kundenstamm. Auch die Art der Betriebe in der Nachbarschaft spielt eine Rolle. Kleine Gewerbe nutzen beispielsweise häufig Selfstorage-Lager. Großkonzerne hingegen haben eigene Anlagen.

kapilendo: Unsere Anleger investieren in JS ContainS, lesen jedoch auf der Kampagnenseite meist von Store-Anything. Was ist der Zusammenhang zwischen diesen beiden Firmen und welche Sicherheiten bietet JS ContainS unseren Anlegern?

Jörg Schwarzrock: Die Container sind im Besitz von JS ContainS. Store-Anything ist die Marke, die das Selfstorage-Geschäft betreibt. Dafür mietet sie die Container von JS ContainS und vermietet sie dann als Lagerraum weiter. Die Gewinne aus dem Selfstorage-Geschäft fließen über Mietverträge zwischen JS ContainS und Store-Anything wieder zurück an JS ContainS.

Die Anleger profitieren also von den Umsätzen der Store-Anything GmbH und den materiellen Sicherheiten, die JS ContainS mit den Containern besitzt.

kapilendo: Herr Schwarzrock, wir danken Ihnen für Ihre Zeit und wünschen Ihnen weiterhin einen erfolgreichen Verlauf der Kampagne.

Haben Sie noch Fragen?
Klären Sie diese Live im Webinar mit dem Geschäftsführer.
Wann? Freitag, 17.03.2017 um 19:00 Uhr
Wo? Einfach hier anmelden

Direkt zur Crowdinvesting-Kampagne „Store-Anything: Mehr lagern, weniger zahlen“ von JS ContainS.

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