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Nach EZB-Entscheidung: Crowdlending als echte Zins-Alternative

Wer darauf hoffte, dass die Zinsen aufs Tagesgeld oder Festgeldsparen schon bald wieder steigen können, wurde in der letzten Woche eines Besseren belehrt. Die Europäische Zentralbank hat sich entschlossen, die Märkte weiterhin mit Geld zu fluten und ihr Anleihekaufprogramm bis mindestens März 2017 zu verlängern. Das bedeutet, die Banken können sich weiterhin so billig mit Geld eindecken wie sie wollen und sind nicht darauf angewiesen, im Privatkundengeschäft mit hohen Zinsen um das Geld der deutschen Sparer zu werben. Durch die Nebenwirkungen dieser Politik gehen den Privatanlegern mittlerweile so langsam die Zinsalternativen aus.

Notenbankpolitik vertreibt die Hoffnung auf steigende Zinsen

Wie verzerrt die Märkte durch die Notenbankpolitik mittlerweile sind, zeigte sich an den Reaktionen der Börse. Für viele Aktienanleger schien das geplante Kaufvolumen der EZB offenbar zu gering ausgefallen zu sein. Nach der Veröffentlichung der Zentralbanken-Entscheidung brach der Deutsche Aktienindex um fast 500 Punkte ein. Diese hohen Schwankungen werden höchstwahrscheinlich nicht dazu führen, dass sich mehr Privatanleger zur Aufgabe ihres Sparbuches entscheiden und stattdessen als Alternative Aktien und Fondssparpläne entdecken.

Andere Alternativen der Geldanlage werden durch das billige Geld der Zentralbanken ebenfalls verzerrt. Die Preise für Immobilien steigen ins schier Unermessliche, weil das viele Geld von den sicheren Sparkonten und Staatsanleihen, die keine Zinsen mehr abwerfen, ins vermeintlich ebenfalls sichere „Betongold“ fließt. Sowohl bei Aktien als auch bei Immobilien wächst dadurch die Gefahr einer Kapitalmarktblase, die irgendwann einmal platzen könnte.

Suche nach Alternative zum Tagesgeldkonto treibt Anleger zu seltsamen Vorgehensweisen

Weitere seltsame Blüten treibt das Geschäft mit den allzeit beliebten Tagesgeld- und Festgeldkonten. Vergleichsportale im Internet listen als alternative Lösung die Konditionen von Banken aus ganz Europa auf, die derzeit die höchsten Zinsen bieten. Führend sind dabei Anbieter aus vornehmlich osteuropäischen Staaten und aus Ländern, die in den letzten Jahren unter den europäischen Rettungsschirm schlüpfen mussten. Möglicherweise sind deren Geschäfte und Zinsmodelle solide finanziert und sie verweisen in den Geschäftsbedingungen auf den jeweiligen nationalen Einlagensicherungsfonds, doch sollte sich jeder selber fragen, ob er sein Geld für einen um 0,2 Prozent höheren Tagesgeldzins bei Banken anlegen möchte, deren Name er bis dahin noch nie vernommen hatte.

Vielleicht verwundert dieses alternative Vorgehen weniger, wenn man hört, dass eine Sparkasse aus dem süddeutschen Raum zuletzt ihr Produkt „Zuwachssparen“ mit 0,01 Prozent Zinsen in jedem der drei Jahre Laufzeit beworben hat. Und fast schon ein wenig frech mutet es an, wenn die Bundesbank wie zuletzt geschehen verkündete, dass das niedrige Nominalzinsniveau auf Einlagen in historischer Betrachtung gar nicht so schlimm sei. Denn schließlich seien auch Kredite sehr günstig zu haben und die Inflation so niedrig, dass durch die kaum noch existenten Guthabenzinsen praktisch kein Wertverlust mehr entstehe.

Crowdlending als solide Zins-Alternative

Wer die Hoffnung auf attraktive Zinsen noch nicht ganz aufgegeben hat, sollte sich einmal auf einer Crowdlending-Plattform wie kapilendo umsehen. Anstatt sein Erspartes für 2,5 Prozent Zinsen für fünf Jahre nach Osteuropa zu transferieren, eröffnet kapilendo die Investitionsmöglichkeit in den soliden deutschen Mittelstand und bietet dafür zwischen 2,49 und 11,99 Prozent Zinsen im Jahr. Außerdem können die Anleger diese Zinssätze bereits ab 100 Euro Investitionsvolumen und kürzerer Laufzeit erhalten und nicht erst bei einem Anlagebetrag im mindestens vierstelligen Bereich wie bei den weitgehend unbekannten Bankanbietern von den Seiten der Vergleichsportale. Damit bietet Crowdlending über kapilendo mal eine echte Alternative in diesen Niedrigzinszeiten.

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