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Niedrige Zinsen als „Neue Normalität“ – Die Alternative: Crowdlending

Man hat es kaum noch für möglich gehalten, aber die Zinsen steigen. Zumindest die Leitzinsen in Amerika. Die US-Notenbank Federal Reserve hat am Mittwoch, den 16. Dezember 2015, beschlossen, zum ersten Mal seit rund sieben Jahren das Leitzinsniveau anzuheben. Doch was heißt das jetzt für Sparer? Kommen jetzt wieder die „normalen“ Zeiten von früher zurück, als es aufs Sparkonto satte drei oder vier Prozent Zinsen gab? Oder gibt es eine „neue Normalität“ aus dauerhaft niedrigen Zinsen, auf die wir uns einstellen müssen?

Zeit der Nullzinsen auf Spareinlagen dürfte noch lange nicht vorüber sein

Vieles spricht für die letztere Annahme. Die Ära der Nullzinsen dürfte noch lange nicht zu Ende sein. Damit werden auch sichere Anlagen wie Sparbücher oder Tagesgeldkonten auf absehbare Zeit praktisch keine Rendite bringen. Das gilt im Übrigen für Amerika wie für Europa, wo wir noch weit von einer möglichen Zinswende entfernt sind. Denn es gibt Gründe, welche die Zinsen auf Jahre hinaus deutlich unter dem von früher gewohnten Niveau halten könnten. Und das Dumme daran ist, dass weder die Fed, noch die Europäische Zentralbank (EZB) darauf nennenswerten Einfluss nehmen können, ohne das zarte Pflänzchen Wirtschaftswachstum abzuwürgen.

Es könnte sich eine neue Normalität zeigen, in der Kapital im Überfluss vorhanden ist, in der jedoch notorisch zu wenig investiert wird. Das Ergebnis wäre eine langsam wachsende Wirtschaft, ohne Inflation, aber auch ohne Dynamik. Auf diese mögliche Entwicklung wies die Fed-Chefin Janet Yellen bereits im Vorfeld der Zinsentscheidung hin.

Die Zeiten sind nicht mehr „normal“

Im Optimalfall liegt der Zinssatz annähernd auf bzw. unterhalb des neutralen Niveaus. Das heißt, die Höhe des Zinses bremst die Wirtschaft nicht, sondern liegt noch auf einem die Wirtschaft stimulierenden Niveau. Der neutrale Zins ist dann erreicht, wenn weder das eine, noch das andere geschieht. Derzeit liegt dieser Zinssatz deutlich niedriger als früher und er dürfte auch nur sehr langsam wieder steigen. In früheren – „normalen“ – Zeiten hätte dieser niedrige Zins wohl einen Wirtschaftsboom ausgelöst und vielleicht sogar zu einer Überhitzung der Volkswirtschaften geführt. Aber heute scheint die Welt tatsächlich in einer neuen Normalität zu leben. Die Niedrigstzinsen, über die Sparer heute klagen, wären danach nur zu einem Teil von Fed und EZB hausgemacht.

Wenn das so ist, dann müssen sich Sparer und Investoren darauf einstellen, dass das, was bis vor kurzem noch als unvorstellbar galt, nämlich Sparzinsen von nahe null Prozent, noch lange die Welt prägen wird. Rein risikoloses Sparen wird auf Dauer keine Erträge mehr bringen, wenn nicht von irgendwoher Wachstumsimpulse kommen, die bislang niemand erkennen mag.

Crowdlending als Alternative in der „neuen Normalität“ des Zinses

Als deutlich zinsstärkere Alternative bietet sich die Geldanlage in Crowdlending-Projekte auf der Plattform kapilendo an. Selbst wenn man davon ausgeht, dass die Notenbanken den Leitzins moderat anheben sollten, werden wir noch weit entfernt von den früheren Niveaus sein. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden dann auch die Sparbuchzinsen nicht annähernd die Höhe erreichen, wie sie mit den niedrigsten zu erzielenden Zinsen auf Crowdlending-Projekte bei kapilendo zu erzielen sind.

Crowdlending auf kapilendo! Auch so könnte sie aussehen – die neue Normalität des Zinses.

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