Dynamisches Wachstum bei Crowdlending-Plattformen

Bis zum Jahr 2020 dürften sich immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland über Online-Plattformen Kredite besorgen und den traditionellen Banken damit einen großen Teil ihres klassischen Kreditgeschäfts streitig machen. Das zeigt eine Studie des Statistik-Portals Statista. Die Datenauswerter von Statista stützen sich bei ihren Prognosen zu Themen aller Art auf eine Vielzahl von nüchternen (Zahlen-)Quellen und ziehen Vergleiche zu den Entwicklungen in anderen Ländern und Märkten. Und hier wie dort zeigt sich: Das Wachstum der Marktanteile von Crowdlending-Plattformen wie kapilendo schreitet unaufhaltsam voran.

Kreditvolumen auf Crowdlending-Plattformen dürfte sich bis zum Jahr 2020 verzehnfachen

Online-Kreditvermittlungsportale wie Auxmoney, Lending Club oder kapilendo ermöglichen es Privatpersonen und Unternehmen, sich schnell und unkompliziert Geld zu leihen. In der Regel werden auf diesen Plattformen Finanzierungsanfragen über interne Scoring-Systeme der Anbieter analysiert und auf anbieterspezifische Mindestanforderungen (z. B. Umsatz) geprüft. Anschließend können die Anfragen für eine Kreditfinanzierung zu einem risikokonformen Zinssatz auf den Plattformen platziert und Privatanlegern wie auf einem Online-Marktplatz als Möglichkeit zur Schwarm-Investition zur Verfügung gestellt werden. Dies ermöglicht kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Regel eine unkomplizierte, schnelle Kreditaufnahme bei flexiblen Grundvoraussetzungen verglichen mit traditionellen Bankdarlehen.

Studien und Befragungen wie etwa das KMU-Banken-Barometer untersuchen regelmäßig die Erfahrungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen mit ihren Banken und Kreditinstituten. Und ebenso regelmäßig geben darin vor allem kleine und mittelgroße Unternehmen ihre Klagen über die schwierige Zusammenarbeit mit ihren Hausbanken wieder. Das ist einer der Hauptgründe für das Wachstum der Kreditfinanzierungsalternative in Form von Crowdlending-Plattformen.

Die Analysten von Statista erwarten bis zum Jahr 2020 weltweit ein jährlich wachsendes Transaktionsvolumen von 68,45 Prozent im Segment „Business-Kreditplattformen“. Für das Jahr 2016 rechnen die Experten von Statista mit einer Ausgangsbasis von 36,24 Milliarden Euro, die über Crowdlending-Portale bewegt werden. Hochgerechnet auf das Jahr 2020 erwarten die Statistiker demnach bereits ein Transaktions-Volumen von mehr als 291 Milliarden Euro.

Gerade in Deutschland steckt Crowdlending zwar noch in den Kinderschuhen, doch zeigen die Wachstumszahlen etwa in den USA, Großbritannien oder auch China eine klare Richtung – steil nach oben.

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