Weltspartag - den Sparern kommen inzwischen die Tränen

Weltspartag – den Sparern kommen inzwischen die Tränen

Weltspartag – das verbinden viele noch mit Knax-Comics und einem roten Sparschwein, welche beim Besuch der örtlichen Sparkasse mit der Oma überreicht wurden. Die schöne Tradition für Kinder gibt es auch heute noch, nur leider dürfte auf dem dazugehörenden Sparbuch nicht mehr so viel landen. Inzwischen gibt es Zinsen anderswo …

Weltspartag zur Förderung der finanziellen Bildung

Fairerweise muss dazugesagt werden, dass die Sparkassen wenig für die niedrigen Sparzinsen können. Die aktuelle Niedrigzinspolitik der Zentralbanken lässt den Geldhäusern nur wenig Spielraum. Vor diesem Hintergrund verliert der Weltspartag allerdings auch viel von seiner ursprünglichen Funktion.

Erstmals im Jahr 1925 vom Weltinstitut der Sparkassen ausgerufen, findet der Weltspartag an jedem letzten Werktag im Oktober statt. Dazu führen die Finanzinstitute verschiedene Events und Aktionen rund ums Sparen durch – wie eben die Verteilung von Knax-Comics und Sparschweinen. Der tiefere Sinn liegt aber darin, Kindern und Erwachsenen Informationen rund ums Sparen zukommen zu lassen und deren finanzielle Bildung zu fördern. Daneben ist es natürlich nicht ganz verkehrt, durch kleine Gaben die Sympathie der jungen Sparer frühzeitig zu gewinnen und sie möglichst früh an das eigene Geldinstitut zu binden.

Sparen allein bringt keine Zinsen mehr

Zum Problem ist jedoch inzwischen geworden, dass das jahrzehntelang gepredigte und auch funktionierende Mantra vom Spargroschen, der sich über die Zeit quasi von selbst vermehrt, in der derzeitigen Niedrigzinsphase eben nicht mehr funktioniert. Die jungen Sparer bekommen auf ihr gespartes Taschengeld nur noch wenige Cent – und das über Jahre! Dasselbe gilt natürlich auch für die erwachsenen Sparbuch-Besitzer.

Da wäre es von den Geldinstituten vielleicht angebracht, den finanziellen Bildungsauftrag des Weltspartages dazu zu nutzen, den Kunden etwas mehr zu vermitteln als das bloße Sparen. Schließlich gibt es zahlreiche Anlageprodukte, die erheblich mehr Rendite abwerfen und von denen die aufs Sparen fixierten Deutschen nach eigener Auskunft kaum etwas verstehen.

Crowdinvestments als verzinste Alternative zum Sparbuch

Sollten die ein oder anderen Bankmitarbeiter diesem Bildungsauftrag nachkommen, darf man davon ausgehen, dass sich die Anlageempfehlungen auf hauseigene Aktienfonds oder das berühmte Immobilien-Betongold beziehen werden. Modernere Lösungen mit Zinszahlungen wie Crowdlending oder Crowdinvesting, die nicht auf schwer kalkulierbare Wertsteigerungen setzen, sondern einen möglichen Ersatz für entgangene Sparzinsen bieten, dürften hingegen selten empfohlen werden.

Da liegt es an uns, Ihnen die Vorzüge – und natürlich auch die möglichen Risiken – dieser Investitionsformen auf unseren Themenseiten näherzubringen. Kapilendo wird in Zukunft weitere Seiten veröffentlichen, um Ihnen Hilfestellung bei der Geldanlage zu geben. Denn wir verstehen uns nicht nur als Investitionsplattform für Anleger und als Kreditvermittler für Unternehmen, sondern ganz im Sinne des Weltspartages auch als Informationsportal für Privatanleger, die Fragen zur Geldanlage haben.

Wir halten Sie auf dem Laufenden, wenn wir solche Info-Seiten veröffentlichen und wünschen Ihnen schon mal vorab viel Spaß beim Lesen und Informieren.

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